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Raumünzach ist neben Raumünzach-Siedlung ein Wohnplatz der Gemeinde Forbach im Nordschwarzwald.


Der Wohnplatz Raumünzach besteht heute hauptsächlich aus drei denkmalgeschützten Gebäuden: Dem Pfadfinderzentrum, dem ehemaligen Hotel Wasserfall und dem ehemaligen Bahnhof Raumünzach.

Über den Bahnhof


Eckdaten:

Baujahr: 1914
Überbaute Fläche: ca. 317 m²
Gesamtnutzfläche: ca. 610 m²
Arealgröße: 1410 qm

4 Wohneinheiten
1 Gewerbefläche
1 Güterschuppen

Deutsche Ansichtskarte von 1915, Verlag H. Kronenwerth, Buchhandlung, Rastatt

Der Bahnhof Raumünzach wurde 1914 erbaut und 1915 als Bahnhof der Murgtalbahn in Betrieb genommen, bevor im Jahr 1928 die lange geplante durchgehende Verbindung von Rastatt nach Freudenstadt fertiggestellt wurde.


Zwischen 1922 und 1926, während der Errichtung der Schwarzenbachtalsperre, spielte der Bahnhof Raumünzach eine wichtige Rolle, da von dort aus eine Feldbahn, auch „Waldbahn“ genannt, für den Transport der Baumaterialien eingesetzt wurde.

In den 1980er Jahren wurden im Zuge umfassender Rationalisierungsmaßnahmen die nur wenig genutzten Haltepunkte Friedrichstal, Kirschbaumwasen, Au und auch Raumünzach durch die Deutsche Bundesbahn aufgegeben.


Seitdem befindet sich der Alte Bahnhof Raumünzach in privatem Besitz und wird als Wohngebäude mit Gewerbefläche genutzt.

Das Empfangsgebäude (Bahnhofshalle) wurde ab den 2000er Jahren als Gewerbefläche, unter Anderem als Antiquitätenladen genutzt.

Im Zuge des Stadtbahnausbaus durch die AVG wurde im Jahr 2002 in Raumünzach eine neue Haltestelle für den heutigen S- und Regionalverkehr eingerichtet.

Sie liegt neben dem ursprünglichen Bahnhofsgebäude und dient vor allem als Ausgangspunkt für Wanderer und Ausflügler.

Quellen:

Murgtalbahn – Wikipedia

https://www.lothar-brill.de/inhalt/tunnelportale/4240-geschichte.html

https://www.denkmalpflege-bw.de/denkmale/karte-kulturdenkmale-auf-geoportal-bw

Publikation „Der Bauingenieur – Der Bau der Schwarzenbach-talsperre (1925): http://delibra.bg.polsl.pl/Content/22154/BCPS_23627_1925_Der-Bauingenieur—Z.pdf